Was ich auf meiner Haut nicht haben will

Chemiecocktail, so lesen sich die meisten inhaltslisten auf kosmetikprodukten. Viele stehen unter vielfältigem (allergie- und krebserzeugend) giftverdacht, sind aber in der EU noch immer zugelassen.Wirklich ungesund und auch für die Lebendigkeit der haut nicht förderlich sind viele. Es ist unglaublich, was wir uns da alles auf die haut schmieren!

Ich schreibe hier deshalb mal auf, was ich vermeide und was gut ist.


Zuerst das positive:
Viele, von der kosmetikindustrie als besonders wertvoll vermarktete substanzen sind natürlichen ursprungs und in ihrer natürlichen form nicht teuer, zb vitamin C (zitronensaft, apfelessig), pflanzliche öle ( besonders hagebutten=wildrosenöl,Jojoba, Arganö und andere hochwertige pflanzenöle), Weizen oder Mandelkleie, Bicarbonat (Natron) und andere salze wie meersalz, die man zb. zum baden verwenden kann). Ätherische pflanzenöle und kräuterextrakte sind zwar etwas teurer, werden aber nur kleinsten mengen verwendet. Mit diesen zutaten kann man viele pflegeprodukte selber herstellen. Wenn se sich dafür interessieren finden sie viele rezepte im internet.

2 einfache rezepte die alle hinkriegen:

wirkungsvoller deopuder:

Mais – oder Reismehl ( aus dem lebensmitelladen) 2 zu 1, mit Natron mischen, ein paar tropfen Lavendel, Pfefferminz oder Rosenöl dazu, umrühren und in eine streudose oder dose mit quaste abfüllen. So auftragen. 
Leichtes sonnenschutzmittel

Bio Kokosöl mit etwas Jojoba- oder Arganöl mischen, ergibt ein super pflegendes schutzöl oder creme, je nach temperatur, das auf feuchter haut aufgetragen auch gut als körperlotion funktioniert. Dieses ev. auch mit angenehmen essenzen parfümieren. Kokosöl ist in Ayurveda genauso wie Sesamöl ein heilmittel. Dieses öl reicht als sonnenschutz für den alltag. Für stärkere sonneneinstrahlung mit babypo creme ( eine biologische, mit Zink) reinmischen. Zink ist ein natürlicher sonnenschutz.

Ich verwende selber nur produkte mit lebensmittelqualität in verschiedenen mischungen oder reine Naturkosmetik. Auch hochwertige gesichtscremen mische ich aus ölen und vitaminen selber.
Darüber, dass man mit gewöhnlichen shampoos die haare kaputt macht habe ich ja schon geschrieben. Den text finden sie hier.

In meiner kosmetik, also in dingen die ich nah bei mir habe, am kopf oder bei schleimhäuten, die alles aufnehmen, und im körper speichern, nicht drinhaben will ich: 

Ladungen von giftigen oder auch noch nicht für krankheitserregend untersuchten Chemikalien, unnötige Konservierungsstoffe (deshalb nutze ich vieles in trockener form, als pulver oder in fester form, wie zb. Seife statt duschgel) Parabene, Alluminiumsalze,( gelten beide als krebsserregend) Weichmacher ( wirken wie Parabene auch im hormonspiegel verändernd) glättende Silikone (Dimeticone) – ist fast überall drin und nicht wasser löslich, d.h. es deckt in einer abschliessenden schicht die haut ab und geht nur mit seife wieder weg), Paraffine aus erdöl und giftiges Formaldehyd (Ureaderivate).

Schaut mal nach, die meisten kosmetika, – ausser biologische, enthalten diese mittel, auch solche, die sich als natürlich vermarkten. 

Eine möglichkeit euer produkt zu überprüfen gibts auf codecheck.de  (auch als scanapp).

Nur ein Beispiel:
‚Hochwertiges‘ Clarins Double Serum: der lipide teil ist aus ‚hochwertigem‘ Erdöl. Nein, danke! Lieber traubenkernöl aus der küche.

Also: besorgt Kosmetika im Bioladen oder kauft speziell bologische, es muss als Naturkosmetik zertifiziert sein.

 

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